Sommer-Sonne-Meer und Wind

Sommer, Sonne, Meer und Wind lassen uns aufatmen. Jeden zieht es hinaus in die freie Natur, wir tanken, ja wir trinken regelrecht über unsere Augen und unsere Haut das Sonnenlicht.
Es geht direkt in die Seele und macht ein heiteres und beschwingtes Gemüt.
Der Garten beschenkt uns mit seine Gaben: Blumen, duftende Rosen und Jasmin verführen zum Träumen und der Tisch wird immer reichlicher mit Früchten und Gemüsesorten aller Art gedeckt.

Der neueste Trend in Punkto Ernährung ist längst in aller Munde:
Vegane Ernährung ist angesagt!

„Warum“ höre ich so manchen fragen, „warum immer Neues, warum gleich so extrem die Essgewohnheiten umstellen“? Ich möchte Ihnen/Euch ein paar wichtige Argumente für die vegane Ernährung aufzeigen. Es ist äußerst günstig für den Menschen, die unter Allergien leiden, auf Fleisch- und Milchprodukte zu verzichten. Milch kann den Körper verschlacken und verschleimen.
Milch ist übrigens kein Kalziumlieferant, sondern entnimmt unserem Körper Kalzium, um selbst verstoffwechselt zu werden. Pflanzliches Eiweiß (Sojaprodukte, Hülsenfrüchte) ist besser verdaulich als tierisches Eiweiß (Fleisch, Eier, Milchprodukte, Fisch).

Tierisches Eiweiß in der heute üblichen Verzehrmenge lässt den Körper im Laufe der Jahre übersäuern. Ein übersäuerter Körper, das weiß man heute, führt über viele Jahre zu Krankheiten wie Gicht, Rheuma, Diabetes, zu erhötem Blutdruck, Unbeweglichkeit, Übergewicht etc.

Die Tiere werden in Massentierhaltungsbetrieben aufgezogen, mit Arzneimittel (Antibiotika) vollgepumpt und haben wahrlich kein artgerechtes Leben. Wenn die Tiere zum Schlachten geführt werden, schütten sie Stress und Angsthormone aus, die wiederum der Mensch zu sich nimmt. Die Massentierhaltung belastet auch die Umwelt enorm durch ihren hohen CO2- und Methan-Ausstoss, sei es direkt durch die Tiere oder aber bei der Weiterverarbeitung. Zum Glück gibt es immer mehr Landwirte, die sich für eine artgerechte Tierhaltung einsetzen und das schmeckt man auch.

Ein nicht zu unterschätzendes Argument für die vegane Ernährung ist, dass alle Menschen auf der Erde satt würden, denn für die „Fleischproduktion“ werden Unmengen an Futtermittel (Mais, Getreide etc.) benötigt – Lebensmittel, die die Menschen brauchen.

Nun höre ich schon die nächste Frage: „Ja, und wie ernähren Sie sich? Sind Sie Vegetarier oder gar Veganer?“ Hier meine Antwort:

Ich bin sehr berührt über das „Erwachen“ der Menschen. Ich zähle mich zu denen, die sich sehr wohl viele Gedanken machen, was gut für mich und das Ganze ist. Ich esse nur noch selten Fleisch aus zuverlässigen Quellen. Ich bin äußerst sparsam im Umgang mit Milch und Milchprodukten tierischen Ursprungs und weich oft auf Hafer-, Soja-, Reis- und Kokosmilch aus.
Ich freue mich überall, wo ich meinen Beitrag für ein besseres Leben für jede Kreatur leisten kann.

Meine Buchempfehlung hierzu: Peace Food von Rüdiger Dahlke im Verlag Gräfe und Unzer.

Herzliche Grüße aus der Naturheilpraxis

Unterschrift Gisela Frede