Pflanzenheilkunde

„Für jedes Zipperlein ist auch ein Kräutlein gewachsen“ —Volksmund

 

Dieser Ausspruch weist darauf hin, dass die Natur eine großartige Apotheke für uns Menschen ist. Neben den spagyrischen Pflanzenheilmitteln verordne ich auch gerne einen Kräutertee oder eine Urtinktur einer ausgewählten Pflanze (Firma Alcea/Ceres). Diese Urtinkturen werden aus biologischem Anbau oder aus Wildpflanzen, die in den Bergen der Schweiz wachsen, hergestellt. Jede einzelne Urtinktur ist eine Kostbarkeit, da sie sehr achtsam und ausschließlich in Handarbeit gewonnen wird. Ich bin überaus dankbar, ja beglückt, mit solch wertvollen „Helfern“ zur Seite arbeiten zu können.

Spagyrik

Der Begriff Spagyrik wurde erstmals durch Paracelsus bekannt. Spagyrik bezeichnet die „Unterabteilung“ der Alchemie, die sich der Herstellung von Heilmitteln gewidmet hat.

Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort „Spao“, was für Trennung steht und „Agairo“, was soviel wie verbinden oder verschmelzen bedeutet.

Paracelsus vertrat die Ansicht, dass alle materiellen Dinge aus den vier Elementen und drei philosophischen Prinzipien aufgebaut sind. Die drei philosophischen Prinzipien Sal, Sulfur und Merkur sind nicht stofflicher Art, sondern beschreiben Qualitäten und Eigenschaften von Substanzen.

Bei den Pflanzen wird auf diese Weise dem mineralischen Teil das Prinzip des Sal (Salz), den ätherischen Ölen, das Prinzip Sulphur und dem Alkohol (durch Gärung gewonnen) Merkur zugeordnet.

Trennen und wieder verbinden bezieht sich hier auf diese drei philosophischen Prizipien: Sal, Sulfur und Merkur.

Aus meiner langjährigen Praxis-Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Spagyrik den Menschen immer auf allen drei Seins-Ebenen anspricht. Körper, Geist und Seele erfahren Harmonisierung und können so den Weg der Heilung gehen.

Als einen großen Vorteil bei der Behandlung mit spagyrischen Heilmitteln sehe ich, dass es keine Erstverschlimmerungen gibt, wie wir es etwa von der klassischen Homöopathie her kennen.

(Buchtipp dazu „Praxis Spagyrik nach Alexander von Bernus“ von Christina Casagrande)